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Für Kurzlebiges ist das Material zu edel
Auszug aus "Die Botschaft", 10. Nov. 2007

Gabi und Albert Wegmüller führen ihr Goldschmiedeatelier am Kirchplatz seit 30 Jahren.
Was bei ihnen über den Ladentisch geht, ist grösstenteils an der eigenen Werkbank
entstanden, garantiert Qualität, Wertbeständigkeit und Individualität.
Sie bereichern den Flecken nicht bloss mit dem Ideenreichtum ihrer Produkte, sondern
auch immer wieder mit Impulsen für Gewerbe und Detailhandel. Albert Wegmüller hat in
Zürich Goldschmied gelernt und zwei Jahre als Juwelenmonteur gearbeitet. Seine Frau
Gabi kam auf Umwegen zu den Preziosen. Sie hat ein besonderes Talent,
Schmuck-Vorstellungen und Wünsche der Kundschaft zu erfassen und bei der Fertigung
durchzusetzen.
Zufriedene kommen wieder
„Gut, günstig und individuell“ heisst die Marke, auf die Wegmüller von Anfang an setzte.
Albert Wegmüller ist Goldschmied aus Leidenschaft. Er kann den Kundinnen und Kunden vorwiegend
Eigenkreationen anbieten und unterhält dabei ein Lager, das Auswählen und Vergleichen erlaubt.
Oft kommen die Kunden aber auch mit Skizzen oder
mehr oder weniger konkreten Vorstellungen. Diese werden erfasst, skizziert und umgesetzt.
„Schauen Sie her, kennen Sie den Ring noch“, fragte ihn eine Kundin, die er schon längst aus
den Augen verloren hatte, „er freut mich heute noch genauso wie vor zwanzig Jahren.“ Gewiss,
solche Reaktionen sind nicht alltäglich - aber sie verwundern nicht.
Wertvolles muss nicht teuer sein
Albert Wegmüller begegnet immer wieder dem Vorurteil: „Der Goldschmied ist teuer.“ Weil es
aber keinen Zwischenhandel gibt, fällt die Marge weg. „Manches, was als ‚Schnäppchen’ im
Internet bestellt wird, ist teurer als bei uns - ganz abgesehen von der Qualität“, gibt der
Fachmann zu bedenken. Der Goldschmied am Ort kann nicht Billiges teuer verkaufen. Bloss mit
Gutem, das seinen vernünftigen Preis wert ist, lässt sich die Treue der Kundschaft erhalten.
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